BBS Mayen: Zum Abitur am beruflichen Gymnasium

Fachrichtungen Wirtschaft sowie Gesundheit und Soziales – Aufnahmeverfahren an  der BBS Mayen beginnt

Das berufliche Gymnasium der BBS Mayen mit den Fachrichtungen Wirtschaft sowie Gesundheit und Soziales bietet Schülerinnen und Schülern mit qualifiziertem Sekundarabschluss I die Möglichkeit, die allgemeine Hochschulreife zu erwerben.

Damit eröffnet dieser dreijährige Vollzeitbildungsgang seinen Absolventen den Zugang zu allen Studiengängen an wissenschaftlichen Hochschulen und darüber hinaus alle Möglichkeiten des Einstiegs in eine qualifizierte Berufsausbildung. Die besondere Attraktivität der Bildungsgänge des beruflichen Gymnasiums besteht darin, dass die Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zur allgemeinen Hochschulreife eine Fächerkombination mit einem oder zwei der dem Bildungsgang entsprechenden Leistungskurse (Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und/oder Informationsverarbeitung sowie Gesundheit, Pädagogik und/oder Psychologie) wählen können und sie somit Vorkenntnisse für ein Studium oder eine Berufsausbildung in diesen Bereichen erwerben. Der Abschluss beider Fachrichtungen des beruflichen Gymnasiums eröffnet aber natürlich auch den Zugang zu allen anderen Studiengängen an wissenschaftlichen Hochschulen.

Aufnahmevoraussetzung ist der qualifizierte Sekundarabschluss I („Mittlere Reife“) mit einem Notendurchschnitt von mindestens 3,0 sowie der Mindestnote „ausreichend“ in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik. Schülerinnen und Schüler eines allgemeinbildenden Gymnasiums können sich unabhängig von ihrem Notendurchschnitt mit ihrem Versetzungszeugnis in die Jahrgangsstufe 11 ebenfalls am beruflichen Gymnasium anmelden.

Bewerbungen sind bis zum 1. März 2018 per Post oder im Sekretariat der BBS Mayen einzureichen.

Anmeldung und weitere Informationen: Carl-Burger-Schule – Berufsbildende Schule Mayen, Gerberstraße 1, 56727 Mayen, Tel.: 02651/9891-0 oder www.bbs-mayen.de

Für eine individuelle Beratung stehen die Mitglieder der Schulleitung am Mittwoch, 07.02.2018 von 16:00 – 19:00 Uhr und Freitag, 16.02.2018 von 14:00 – 17:00 Uhr ohne vorherige Anmeldung zur Verfügung.

 
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Ausbildung in der Altenpflegehilfe und Altenpflege hat Zukunft! – Informationsveranstaltung der BBS Mayen zur Altenpflege- und Altenpflegehilfeausbildung

Am Mittwoch, 24. Januar 2018, findet um 18 Uhr im Foyer der Berufsbildenden Schule Mayen (Gerberstraße 1, Parkmöglichkeit besteht hinter dem Schulgebäude auf dem Lehrerparkplatz) eine Informationsveranstaltung zu den beiden Ausbildungsmöglichkeiten Altenpflege und Altenpflegehilfe an der Carl-Burger-Schule statt. Beide Bildungsgänge finden in Kooperation mit ausbildenden Praxiseinrichtungen der Region statt. An diesem Abend wird sowohl der schulische Teil der Ausbildungsgänge mit Zugangsvoraussetzungen, Organisation und Inhalten von der Leiterin der Fachschule für Altenpflege, Frau Studiendirektorin Annemarie Sattler, vorgestellt, als auch die Organisation und Inhalte der praktischen Ausbildung durch Vertreter einiger Einrichtungen der Region.

Die Altenpflegehilfeausbildung dauert ein Jahr und eröffnet bei erfolgreichem Abschluss als staatlich geprüfte/r Altenpflegehelfer/in die Möglichkeit, in die verkürzte zweijährige Ausbildung zum/zur examinierten Altenpfleger/Altenpflegerin zu gehen.

Die Altenpflegeausbildung dauert 3 Jahre und endet mit der staatlichen Prüfung zur Altenpflegerin/zum Altenpfleger. Darüber hinaus erlangt man mit erfolgreichem Abschluss die Fachhochschulreife für Rheinland-Pfalz.

Im Zuge der demografischen Entwicklung gewinnen professionell Pflegende zunehmend an Bedeutung. Von daher steht in diesem Bereich eine Vielfalt an Einsatzmöglichkeiten zur Verfügung wie auch ein großes Angebot an Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Berufe in der Altenpflegehilfe und Altenpflege haben Zukunft!

Weitere Informationen: www.bbs-mayen.de oder im Sekretariat der Berufsbildenden Schule Mayen, Gerberstraße 1, 56727 Mayen, ‘ 02651-98910.

 
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Mittlere Reife – was nun? Informationsveranstaltung der Höheren Berufsfachschulen der BBS Mayen – attraktive Bildungsgänge

Am Donnerstag, 11. Januar 2018, findet um 18.00 Uhr im Foyer der Berufsbildenden Schule Mayen (Gerberstraße 1, Parkmöglichkeit besteht hinter dem Schulgebäude auf dem Lehrerparkplatz)) eine Informationsveranstaltung zu den beiden Bildungsgängen der Höheren Berufsfachschule Wirtschaft und Sozialassistenz der Carl-Burger-Schule statt. Beide Bildungsgänge vermitteln eine schulische Berufsausbildung. Dieser Abschluss kann durch eine zusätzliche Prüfung um die Fachhochschulreife erweitert werden, die zu einem Studium an einer Fachhochschule berechtigt.

Im kaufmännischen Bereich ist die Fachrichtung Handel und E-Commerce am Ausbildungsberuf Groß- und Außenhandelskaufmann/-frau orientiert. Die zweijährige schulische Berufsausbildung in dieser Fachrichtung führt zu dem beruflichen Abschluss „Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Handel und E-Commerce“.

Die Fachrichtung „Sozialassistenz” richtet sich an Bewerber und Bewerberinnen mit Berufswunsch im sozialen Bereich. Die Absolventinnen und Absolventen erwerben neben dem beruflichen Abschluss „Staatlich geprüfte/r Sozialassistent/in” gleichzeitig die Aufnahmevoraussetzung für den Besuch der Fachschulen für Erzieher/-in und Heilerziehungspfleger/-in, die ebenfalls an der BBS Mayen angeboten werden.

Die angebotenen Fachrichtungen der Höheren Berufsfachschule eröffnen beide eine attraktive Weiterbildung für junge Erwachsene, die den Qualifizierten Sekundarabschluss I (Mittlere Reife) besitzen.

Neben den Informationen zum Aufnahmeverfahren für das Schuljahr 2018/19 bietet diese Veranstaltung allen interessierten Schülern und Schülerinnen sowie deren Eltern die Möglichkeit, sich über die Schwerpunkte, Besonderheiten und Anforderungen dieser  Bildungsgänge zu informieren.

Weitere Informationen im Internet unter www.bbs-mayen.de oder an der Berufsbildenden Schule Mayen, Gerberstraße 1, 56727 Mayen, ‘ 02651-98910.

 
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Altenpflegeschülerinnen der BBS Mayen schenken Senioren Zeit

Pünktlich zur Adventszeit ging es wieder los: Aufrufe zu Spendenaktionen für bedürftige und kranke Kinder, Wohltätigkeitsveranstaltungen, Einladungen zu Weihnachtsmärkten und Adventsbasaren.

Die Auszubildenden des ersten Ausbildungsjahres der Fachschule Altenpflege der BBS Mayen fragten sich: Und wer kümmert sich um unsere alten Menschen? Diejenigen, die für unsere Gesellschaft schon so viel getan haben? Menschen, die aufgrund ihres Alters viel alleine sind und oft nicht mehr an den vielen schönen Veranstaltungen teilnehmen können?

So entstand die Idee: „Wir wollen Senioren Zeit schenken“.

In Zusammenarbeit mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Schroeder-Jächel und Frau Gilles sowie der Leiterin der Fachschule Altenpflege, Frau Sattler, planten die SchülerInnen. Sie backten Plätzchen, bastelten Sterne und Schneemänner, suchten nach Gedichten, Liedern und altbekannten Weihnachtsgeschichten. „So motiviert und engagiert habe ich die Schülerinnen schon lange nicht mehr gesehen“, so die Leiterin der Fachschule Altenpflege.

Passend zum Nikolaustag gingen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen mit gepackten Kisten und Bollerwagen los. In Gruppen verteilt besuchten sie die Wohngemeinschaft Lebenszeit für Menschen mit Demenz, das Seniorenzentrum der Arbeiterwohlfahrt, das Alten- und Pflegeheim St. Johannes sowie den Nikolausmarkt in Mayen. Dort wurden Plätzchen verteilt, Gedichte und Geschichten vorgelesen, gemeinsam gesungen oder einfach nur erzählt. Viele frohe Gesichter waren zu sehen.

Es waren sich alle einig: Das war nicht die letzte Aktion. Und es muss auch nicht unbedingt Weihnachtszeit sein, um den Senioren Zeit zu schenken.

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ErzieherInnenausbildung an der BBS Mayen – Informationsveranstaltung zur neuen FS Sozialpädagogik

Mit Beginn des Schuljahres 2015/16 wurde an der Carl-Burger-Schule (Berufsbildende Schule) in Mayen eine neue Schulform eingerichtet: eine Fachschule für Sozialwesen mit dem Bildungsgang Sozialpädagogik für Erzieherinnen und Erzieher. Damit hat die gesamte Region ein weiteres attraktives und zeitgemäßes Bildungsangebot für junge Erwachsene erhalten. Zur Vorstellung dieser neuen Schulform und des konkreten Aufnahmeverfahrens für das Schuljahr 2018/19 lädt die BBS Mayen alle Interessierten zu einer Informationsveranstaltung am Montag, 27. November 2017, um 17 Uhr im Foyer der Carl-Burger-Schule (Gerberstraße) ein.

Die Fachschule vermittelt ihren Schülerinnen und Schülern in zweijähriger Vollzeitform mit zwei integrierten Blockpraktika in sozialpädagogischen Einrichtungen (12 Wochen) und einem einjährigen fachpraktischen Betriebspraktikum den Abschluss zum/r Staatlich anerkannte/n Erzieher/in. Darüber hinaus berechtigt der Abschluss der Fachschule Sozialpädagogik zum Studium an Fachhochschulen in Rheinland-Pfalz.

In die Fachschule für Sozialpädagogik an der BBS Mayen kann aufgenommen werden, wer das Zeugnis über den qualifizierten Sekundarabschluss I, die mittlere Reife, besitzt und entweder eine abgeschlossene mindestens 2-jährige Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz/der Handwerksordnung (bzw. eine als gleichwertig anerkannte Ausbildung) oder eine abgeschlossene Berufsausbildung zur/m „Staatlich geprüften Sozialassistentin/en“ oder eine Ausbildung in einem Beamtenverhältnis, das mindestens der Laufbahn des mittleren Dienstes gleichwertig ist oder eine mindestens 3-jährige hauptberufliche einschlägige Tätigkeit oder das mindestens 3-jährige Führen eines Familienhaushalts mit mindestens einem minderjährigen Kind oder einem zu pflegenden Angehörigen vorweisen kann. Darüber hinaus kann aufgenommen werden, wer die allgemeine Hochschulreife oder die Fachhochschulreife in Verbindung mit einer mindestens 4-monatigen einschlägigen praktischen Tätigkeit im sozialpädagogischen Bereich (eine einschlägige mindestens einjährige ehrenamtliche Tätigkeit, ein freiwilliges soziales Jahr oder die Ableistung eines Bundesfreiwilligendienstes können darauf angerechnet werden) besitzt.

Darüber hinaus steht den Interessierten an diesem Abend die Schulleitung für eine individuelle Beratung gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen im Internet unter www.bbs-mayen.de oder an der Berufsbildenden Schule Mayen, Gerberstraße 1, 56727 Mayen, ‘ 02651-98910.

 
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Attraktive gymnasiale Bildungsgänge – Informationsveranstaltung des Beruflichen Gymnasiums der BBS Mayen

Am Donnerstag, 23.11.2017, findet um 18.00 Uhr im Foyer der Berufsbildenden Schule Mayen (Gerberstraße 1, Parkmöglichkeit besteht hinter dem Schulgebäude auf dem Lehrerparkplatz) eine Informationsveranstaltung zu den beiden Fachrichtungen des beruflichen Gymnasiums, Wirtschaft sowie Gesundheit und Soziales, der Carl-Burger-Schule statt.

Beide gymnasialen Schulzweige führen zur allgemeinen Hochschulreife (Abitur) und vermitteln eine umfassende Handlungskompetenz. Sie bereiten die Schülerinnen und Schüler somit auf ein späteres Hochschulstudium aller Fachrichtungen sowie auf alle anderen denkbaren Bildungswege vor.
Durch die Schwerpunksetzung in den Bereichen Wirtschaft bzw. Gesundheit und Soziales ermöglicht das berufliche Gymnasium zusätzlich eine spezifische Vorbereitung auf eine Vielzahl von entsprechenden Studiengängen und Berufen.

Neben den Informationen zum Aufnahmeverfahren für das Schuljahr 2018/19 bietet diese Veranstaltung allen Schülern und Schülerinnen mit qualifiziertem Sekundarabschluss I („Mittlere Reife“) und deren Eltern die Möglichkeit, sich über die Besonderheiten, Chancen und Anforderungen dieses attraktiven Bildungsganges zu informieren.
Darüber hinaus steht die Schulleitung den Interessierten an diesem Abend für eine individuelle Beratung gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen sind im Internet unter www.bbs-mayen.de zugänglich oder im Sekretariat der Berufsbildenden Schule Mayen, Gerberstraße 1, 56727 Mayen, ‘ 02651-98910, erhältlich.

 
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Echtheit und Lebensfreude vermittelt – Autorenlesung mit Jonas und Doro Zachmann an der BBS Mayen

Mit über 140 Zuhörerinnen und Zuhörern aus der Schülerschaft der Carl-Burger-Schule war die  Autorenlesung mit Jonas und Doro Zachmann hervorragend besucht. Mutter und Sohn zeigten sich dabei bei ihrem zweiten Auftritt an der Berufsbildenden Schule in Mayen nach 2014 erneut dem Publikum als lebendige, authentische und herzliche Menschen.

Vor allem Jonas, mit einem schweren Herzfehler und dem Down-Syndrom geboren, inzwischen 25 Jahre alt, von zu Hause ausgezogen und in einer Schreinerei arbeitend, zeigt sich bei seiner Identitäts- und Sinnsuche als echter „Knüller“ mit unglaublicher Lebensfreude und Sinn für Humor – gemäß dem Titel seines neuen Buches „Bin kein Star, bin ich. Knüller Jonas sucht seinen Platz im Leben“.

Seine Mutter verdeutlichte, dass ihr Sohn nicht am Down-Syndrom leidet, sondern vielmehr am Umgang der Gesellschaft mit der Trisomie. Und Jonas stellte fest: „Ich habe Down-Syndrom, aber das ist okay so bei mir. Ich mag nur nicht, wenn mich Menschen anglotzen oder auslachen. Dann werde ich traurig.“

Insgesamt hinterließ die sehr lebhafte Lesung in Kombination mit einer Bildershow bei den Zuhörerinnen und Zuhörer einen bleibenden Eindruck und viele neue Einsichten wie z.B.: „Es gibt nicht DAS Down-Syndrom, wohl aber wunderbare Menschen, die, neben einigen Parallelen und Ähnlichkeiten mit

äußerst unterschiedlicher Ausprägung, eine ganz  normale, einzigartige und in allen Farben leuchtende Persönlichkeit haben.“ Oder Jonas‘ Motto: „Gott mag mich, ich bin! Also, nieße ich mein Leben!“

Abgerundet wurde die gelungene Veranstaltung durch musikalische Beiträge von Schülern und Lehrern. Der besondere Dank der Schulleitung der Carl-Burger-Schule, vertreten durch Studiendirektorin Susanne Müller, galt dann neben den Autoren Jonas und Doro Zachmann vor allem der Initiatorin der Veranstaltung auf Lehrerseite, Elke Brosius, und darüber hinaus dem Friedrich-Boedecker-Kreis und dem Bildungsministerium sowie dem Förderverein der Berufsbildenden Schule Mayen für die finanzielle Unterstützung der Veranstaltung.

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SCHULLEITER an der CARL-BURGER-SCHULE Mayen offiziell ernannt

Zu Beginn des Schuljahres wurde Herr Studiendirektor Peter Alt von der Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Frau Malu Dreyer zum Oberstudiendirektor befördert und zum Schulleiter der Carl-Burger-Schule, Berufsbildende Schule Mayen ernannt. Somit hat die größte Schule in der Trägerschaft des Landkreises Mayen-Koblenz nach einer mehrjährigen Interimszeit, in der Herr Alt die Schule zunächst in seiner Funktion als stellvertretender und dann als kommissarischer Schulleiter geleitet hat, wieder eine fast vollständig besetzte Schulleitung.Übergabe Urkunde OStD Peter Alt
In einer schulinternen Feierstunde überreichte der zuständige Referent der Aufsichts- und Dienst-leistungsdirektion Koblenz, Herr LRSD Hubertus Bialas, die Urkunde der Ministerin und wünschte eine glückliche Hand bei den zukünftigen Aufgaben. Er betonte dabei ausdrücklich, dass die Schule auch in den letzten Jahren bei Herrn Alt in der bestmöglichen Obhut war und er sich auf eine weiterhin sehr harmonische Zusammenarbeit freut.
Das Kollegium und die Schulgemeinschaft sind erleichtert, dass auch die Stelle des ständigen Stellvertreters des Schulleiters zu Beginn dieses Schuljahres wiederbesetzt wurde. Herr Studiendirektor Gido Fischer, der diese Aufgabe schon längere Zeit stellvertretend übernommen hatte, wurde jetzt auch kommissarisch ernannt.
Herr Landrat Dr. Alexander Saftig gratulierte dem „neuen“ Schulleiter und seinem Stellvertreter im Namen des Schulträgers und brachte seine Freude zum Ausdruck, auch in den kommenden Jahren mit dem von Herrn Alt geleiteten Schulleitungsteam das Angebot an beruflicher Bildung für die Jugendlichen aus der Region Mayen attraktiv zu gestalten. Mit ihrem breit gefächerten Angebot an Bildungsmöglichkeiten eröffnet die Carl-Burger-Schule ihren rund 2.000 Schülerinnen und Schülern einerseits im Rahmen der dualen Ausbildung Wege zu einem Berufsabschluss in 18 verschiedenen Ausbildungsberufen und andererseits den Erwerb der „mittleren Reife“, der Fachhochschulreife und der allgemeinen Hochschulreife in den weiterführenden Bildungsgängen der Berufsfachschule, der Höheren Berufsfachschule, dem beruflichen Gymnasium sowie der Berufsoberschule.Foto mit Direktorium
In seiner Ansprache im Rahmen der Feierstunde dankte Herr Alt seinen Kolleginnen und Kollegen für die Unterstützung in der nicht immer einfachen Phase der Unterbesetzung. Er betonte dabei ausdrücklich, dass er das gezeigte Engagement als nicht selbstverständlich betrachtet und daher umso dankbarer für die vielfach gezeigte kollegiale Zusammenarbeit ist. Bevor er das Kollegium, die Schulsekretärinnen sowie den Hausmeister zu einem kleinen Imbiss zur Stärkung vor dem anschließenden Team-/Konferenznachmittag einlud, bat er alle am Schulleben Beteiligten auch in Zukunft um ihre Unterstützung bei der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Carl-Burger-Schule

 
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27 Erzieherinnen und Erzieher gehen ins „Praxisjahr“ – 1. Jahrgang der Fachschule Sozialpädagogik beendet schulischen Ausbildungsteil

Zum ersten Mal in ihrer Geschichte absolvierten an der Carl-Burger-Schule (Berufsbildende Schule Mayen) junge Erwachsene die schulischen Abschlussprüfungen zum/r Staatlich anerkannte/n Erzieher/in. Ihre Ausbildung an der 2015 neu eingerichteten Fachschule Sozialwesen, Fachrichtung Sozialpädagogik umfasst insgesamt drei Jahre: Die gerade absolvierten ersten beiden Jahre in Vollzeitform mit zwei integrierten Blockpraktika in sozialpädagogischen Einrichtungen (12 Wochen) und das nun anstehende einjährige fachpraktische Betriebspraktikum.

Den schulischen Teil der Ausbildung absolvierten erfolgreich: Judith Ackermann, Martha Brötz, Alexander Folz, Miriam Graf, Isabell Hardmann, Nataly Hengelhaupt, Hannah Hilger, Anna-Lena Hillen, Wioleta Hock, Reda Höfker, Heike Holtz, Anna-Lena Junglas, Sergej Kasemir, Katharina Königs, Tracy Köster, Mona Kranz, Carolin Kreuzberg, Veronika Maller, Daniel Maßion, Anijascha McClellan, Johanna Meyer, Tanja Polcher, Leonie Racke, Irina Schreiber, Marvin Spiering und Annalena Weber.

Mit der Fachschule für Erzieherinnen und Erzieher bieten der Kreis Mayen-Koblenz  als Schulträger und die BBS Mayen seit 2 Jahren einen attraktiven Ausbildungsgang für die gesamte Region an, der den Absolventinnen und Absolventen die Möglichkeit gibt, sich für einen interessanten, abwechslungsreichen und zukunftsorientierten Arbeitsplatz zu qualifizieren. Die anspruchsvolle Ausbildung richtet sich an junge Erwachsene, die Freude daran haben, Kinder zu erziehen und auf ihrem Entwicklungsweg zu begleiten, Jugendliche beim Erwachsenwerden oder Menschen mit Beeinträchtigung zu unterstützen. Dafür benötigten die zukünftigen Erzieherinnen und Erzieher neben einer hohen Fachkompetenz Flexibilität und Kreativität sowie ein hohes Maß an Teamfähigkeit. All diese Fähigkeiten und Kompetenzen gilt es nun im einjährigen fachpraktischen Betriebspraktikum, das von den Lehrkräften der Fachschule Sozialpädagogik der BBS Mayen begleitet wird, anzuwenden und zu vertiefen.

 
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Gymnasiasten der Carl-Burger-Schule besuchen Theaterprobe – Informativer Blick hinter die Kulissen der Burgfestspiele

Am 31.5.2017 wurde uns, dem Leistungskurs Deutsch BGyW 15-06/G15-04 der BBS Mayen von Frau Dr. Ising, die einmalige Möglichkeit geboten, eine Probe des Theaterstückes „Kabale und Liebe“ von Friedrich Schiller der Burgfestspiele Mayen zu besuchen. Herr Ris, der neue Intendant der Mayener Theaterfestspiele, welcher uns schon bereits am 21. März dieses Jahres in der Schule besuchte und uns von seiner Tätigkeit erzählte, empfing uns sehr freundlich vor der Genovevaburg. Der Regisseur, Rüdiger Pape, und seine Assistentin waren ebenfalls anwesend.  Die Schauspielerin Heike Trinker probte ihren Monolog in der Rolle der Lady Milford. Auffällig war, dass der Regisseur, für uns augenscheinlich, auf jedes Detail penibel achtete und sie sofort korrigierte, wenn ihm etwas von Grund auf nicht gefiel. Trotz allem behielt Frau Trinker ihren kreativen Freiraum und zeigte ihr Können, indem sie uns und dem Regisseur viele verschiedene Varianten des Monologs darbot. So schoss sie beispielsweise mit einem imaginären Bogen ins Publikum oder spuckte rasend vor Wut auf den Boden. Dennoch behielt der Regisseur immer das letzte Wort und entschied die letztendlich gespielte Variante. Allerdings war er auch für Vorschläge von Frau Trinker offen und hörte sich ihre Meinung an. In einer Pause wandte sich Heike Trinker zu uns und erklärte, dass es erst ihre zweite Probe dieser Szene war. Des Weiteren meinte sie, dass es schwer wäre die „unfertige Inszenierung“ mit uns zu teilen, da sie noch verbesserungsfähig und noch nicht ausgereift sei. Dies war deshalb auch eine besondere Herausforderung für die u. a. auch Fernsehschauspielerin, da sie es gewohnt ist ihrem Publikum nur die fertige, fehlerfreie Darbietung zu präsentieren. Wir waren verblüfft, dass Frau Trinker trotz ihrer zweiten Probe den nur leicht modernisierten Text von Schiller fehlerfrei beherrschte. Auf die Frage, ob die Schauspieler nicht mit ihren Texten durcheinander kommen, wenn sie parallel in zwei Stücken spielen müssen, antwortete sie uns, dass man mit den Rollen nicht nur Text verbindet, sondern eine ganze Persönlichkeit, wodurch es nicht zur Vermischung zweier Rollen komme.

Außerdem äußerte sie uns gegenüber, dass es schwer sei einen Monolog zu führen, da es keine Bezugsperson gibt. Hinzu kommt das fehlende Verständnis, über welches sie sich noch klar werden muss, woher die Motivation der dargestellten Figur kommt, so zu denken, handeln und sprechen, wie sie es im Theaterstück tut. Da wir im Vorfeld im Unterricht das Buch „Kabale und Liebe“ behandelt hatten, entwickelten wir schon vorab eine Vorstellung zu den einzelnen Figuren, sodass wir diese mit der Darstellerin verglichen. Unserer Meinung nach verkörpert sie die Rolle der Lady Milford authentisch. Sowohl Aussehen, als auch Mimik und Gestik werden unserem Bild gerecht.

Im Anschluss stellten sich uns Herr Ris und der Schauspieler Mario Gremlich, welcher im Drama den Präsidenten spielt, zu einer Fragerunde zur Verfügung. Dabei fragten wir, ob es sein kann, dass man an einem Schauspieler mehr zu bemängeln hat, als bei einem anderen und woran dies liegt. Sie antworteten uns, dass es nicht daran liege, ob man die Person persönlich mehr oder weniger mag, sondern eher daran, dass man möglicherweise mehr Interesse an einer Figur habe und daher eine klarere Vorstellung von dieser.

Interessant war es mit anzusehen, wie genau der Regisseur auf die Darbietung der Schauspieler achtete. Dies übertraf unsere Erwartung bei weitem. Die intensive Auseinandersetzung zwischen Regisseur und Schauspielern über das konkrete In-Szene-setzen wurde auch immer wieder durch kleinere Scherze gelockert, die ebenfalls dazu dienten, uns zu belustigen. So fiel Ferdinand von einer Leiter und erschreckte damit nicht nur uns, sondern auch seine Schauspielkollegin. Zum Schluss ist ergibt sich als Fazit, dass sich für jeden Interessierten ein Besuch der Theaterproben lohnt: Denn ein solcher Einblick hinter die Kulissen veranschaulicht, wie ein Skript lebendig wird und wie viel Arbeit darin steckt.

Von Janine Mehlem, Saskia Marx und Finn Reinders

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