Künftige Abiturienten der Carl-Burger-Schule erleben spannende Welt der Gesundheitsökonomie „aus einem GUS“ am RheinAhr-Campus

Die erstmalige Teilnahme der Carl-Burger-Schule in Mayen an der neu konzipierten „GUS-Werkstatt“ am RheinAhr-Campus in Remagen – als langjähriger Kooperationspartner der Hochschule Koblenz – lieferte acht teilnehmenden Schülerinnen und Schülern der 13. Jahrgangstufe des Beruflichen Gymnasiums Gesundheit und Soziales sehr wertvolle Impulse für ihre aktuelle Studien- und Berufswahl.

„Wie wäre es, wenn ich „Gesundheits- und Sozialmanagement“ studieren würde?“, eine solche oder ähnliche Fragen stellten sich u. a. die acht Lernenden, die als Studieninteressierte – auf Basis einer schriftlichen Befragung – zur Gesundheits- und Sozialmanagement-Werkstatt („GUS-Werkstatt“) exklusiv ausgewählt wurden, um in drei Workshops mit anderen 30 Jugendlichen von kooperierenden Schulen (Ludwig-Erhard-Schule Neuwied, FOS Kobern-Gondorf und FOS Linz) zu erfahren, was sich gerade politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich im Studien- und Berufsfeld „GUS“ bewegt. Begleitet wurden sie dabei von Veronique Jakobs, Fachlehrerin für Gesundheit, sowie Andrea Schopphoff, Koordinatorin der Kooperation mit der Hochschule Koblenz, die das neue Event gemeinsam mit Kristyna Pläging, Koordinatorin des Bereichs Betriebs- und Sozialwirtschaft, am RheinAhr-Campus in Remagen, auf den Weg gebracht hat.

Bereits im Sommer fand ein gut besuchter Expertenbesuch („RAC meets Carl-Burger“) an der Schule statt, bei dem Kristyna Pläging interessierte Lernende über das besondere Studienangebot „Sozial- und Gesundheitsmanagement“ schon vorab informierte, und diese die Expertin mit „Fragen löcherten“.

In Remagen zur „GUS“-Werkstatt-Premiere angekommen, verschafften sich die angehenden Abiturienten im „World-Cafe“ zunächst selbst in vier potentiellen Studierenden-Gruppen einen Einblick in die vielfältige und spannende „GUS“-Welt. Unterstützt von Moderatoren (Studierende und Lehrende) diskutierten sie dabei die folgenden „GUS“-Themen: „Impfpflicht – ja oder nein?“, „Digitalisierung im Gesundheitswesen“ sowie „Doping“ und „Fachkräftemängel im Gesundheits- und Sozialwesen“.

Danach lernten sie in Fallstudienarbeit ein Krankenhaus, die fiktive Klinik mit dem Fall „Paul Schmidts Weg durch die RheinAhr Care-Klinik“, nicht als Patientinnen und Patienten – oder nur als Besucherinnen und Besucher – kennen, sondern wechselten gewinnbringend die Perspektiven und warfen einen Blick hinter die Kulissen, um zukunftsfähige Lösungen zu entwickeln und als Team im Plenum zu präsentieren. Abschließend wurden dann diverse Rollen in einem Pflegeheim übernommen, indem sie ein realistisches Rollenspiel aus dem Pflegeheim-Management durchführten und auswerteten.

Die Premiere der erlebten „GUS“-Werkstatt stufen die acht Studienaspiranten im Nachhinein nicht nur als inhaltlich-lehrreich und anregend, methodisch gut gestaltet und freundlich-unterstützend durch das Campus-Personal ein.

Auch wenn einige von ihnen den vorherigen Studienwunsch eventuell noch einmal hinsichtlich der Studieninhalte und späteren Tätigkeitsfelder überdenken wollen, so war das Event für sie persönlich sehr bereichernd. Namentlich den Lernenden aus dem Wirtschaftsgymnasium legen sie die „GUS“-Werkstatt als „Super-Einblick“ in die interdisziplinäre Gesundheits- und Sozialwirtschaft buchstäblich ans Herz, denn an der oftmals gefürchteten Betriebswirtschaft kommt hierbei keiner vorbei, sie macht rund 70 Prozent des Studiums aus.

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