Berufsbildende Schule Mayen initiiert Verlegung erster Stolpersteine in Mayen

Mayen. Auf Initiative der 12. Klasse des Beruflichen Gymnasiums der Carl-Burger-Schule Mayen konnten unter Leitung von Herrn Peter Sczepanski die ersten Stolpersteine in Mayen verlegt werden.

In ganz Europa verteilt, finden sich inzwischen über 75000 der sogenannten Stolpersteine, die an persönliche Schicksale der vom Nationalsozialismus verfolgten, deportierten und ermordeten Menschen erinnern.
Dank der Unterstützung durch den Oberbürgermeister der Stadt Mayen, Dirk Meid, der städtischen Gremien Mayens und der Schulleitung in Person von Oberstudiendirektorin Alexandra Birk-Märker, konnte auf Initiative der 12. Klasse des Beruflichen Gymnasiums der BBS Mayen und deren Lehrer, Herrn Peter Sczepanski, dieses Jahr die Verlegung der ersten drei Mayener Stolpersteine realisiert werden.
Im Rahmen des Schulprojektes wurden seitens der Schülerinnen und Schüler umfassende und langwierige Recherchearbeiten durchgeführt, die es ermöglichten, verlässliche Informationen zu gewinnen, welche sich in den Inschriften der einzelnen Stolpersteine wiederfinden.
Der Verlegung, die vom ausführenden Künstler, Günter Deming höchstpersönlich durchgeführt wurde, wohnten neben Dirk Meid, Oberbürgermeister der Stadt Mayen und Schulleiterin Alexandra Birk-Märker zahlreiche Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger bei.
Trotz der aufwendigen Vorbereitungen zur Verlegung der ersten drei Stolpersteine, zeigte sich Herr Peter Sczepanski optimistisch, die „Herzensangelegenheit Mayener Stolpersteine“ weiter ausbauen zu können. Auch Oberbürgermeister Dirk Meid zeigte sich froh darüber, dass nun in Mayen den verfolgten und deportierten Menschen aus der Zeit des Nationalsozialismus gedacht werde. Zudem sprach er sowohl Schulleiterin Frau Alexandra Birk-Märker und Herrn Peter Sczepanski als auch den engagierten Schülerinnen und Schülern der Carl-Burger-Schule seinen Dank aus. Drüber hinaus verdeutlichte Meid, dass sich die Initiatoren der Unterstützung städtischer Gremien auch zukünftig sicher sein könnten.

Die ersten Mayener Stolpersteine erinnern in der Kehriger Straße 20 an das 1942 deportierte Ehepaar Johanna und David Gärtner sowie auf dem Marktplatz (vor Hausnummer 29) an Alfred Cossmann.

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